• Home
  • Do, 24. Okt. 2019
  • Stadtplan
  • Verkehr
  • KoelnMail
  • Newsletter
  • DE | EN
koeln.de

Tageskalender

Rheinenergie

The Dead Brothers

Datum:

Mittwoch, 19. Juni 2019 um 20:00

 
Location:

 
Adresse:

Platenstr. 32
50825 Köln

 
Telefon:
0221 170 98 260
 
Webseite:
uraniatheater.de
 
Eintritt:
EUR 22,-
 
Themen:
Konzert in Köln
 
Eingetragen von:
URANIA Theater
 
The Dead Brothers
Hochgeladen von: URANIA Theater

The Dead Brothers

Das bizarre Begräbnis-Punk-Orchester aus der Schweiz

"The greatest and strangest funeral combo of the world.”
Dead Brothers concerts are amazing mixture of excellent music and dramatic entertainment "Listen to their albums is "Like listening to a smart blend of Lovecraft, R.E. Howard and the darkest American blues and country while reading Grimm to a terrified child.

It’s as real as reality, and as tangible as imagination." (I-94 bar magazine / Australia)

Die Dead Brothers sind eine Klasse für sich. Ein "Funeral Orchestra", das mit dem Death Blues tief in die Seele eindringt. Rau aber mit einer sehr herzlichen Attitüde aus Folk-Musik, psychotischem Punk, Bluegrass der zu Blackgrass wird Rock’n’Roll und Welt-Musik. Vor über 20 Jahren in der Schweiz gegründet, spielten sie in kleinen, großen und wechselnden Besetzungen von vier bis sieben Brothers und Sisters, in allen möglichen oder auch unmöglichen Orten. Über den gesamtem Europäischen Kontinent bis Russland, Brasilien oder Argentinien. In alten Theatern, auf großen Festivals, Zirkuszelten, Rockclubs, Kirchen, zu kleinen dunklen Bars oder in einer vom Publikum überfüllten Seitenstrasse neben einer Konzerthalle in Athen, um nach einem ausverkauften Konzert noch eine lange Zugabe zu spielen. Banjo, Violine, die alte Hopf Gitarre mit dem typischen 60er Jahre Twang, Megafon, große Tuba, dicke Marching Drum und diverse Percussion Instrumente für die Rhythmussektion sorgen in den Händen der Dead Brothers für eine Atmosphäre aus wohliger Wärme und kalten Schauern.

Ein Konzert ist keine Party, sondern eine Zeremonie, durch die das Publikum von Sänger Alain Croubalian geführt wird um dabei beinahe wie hypnotisiert jede Geste und jeden Ton für immer zu verinnerlichen. Ob Blues-Freaks, Rock’n’Roller, Folk- und Welt-Musik Anhänger oder Punks und noch ganz anderes schräges Klientel, alle werden auf eine dramatische Reise durch die musikalische Welt der DEAD BROTHERS mitgenommen.
Das aktuelle, inzwischen siebte Album (CD/LP) heisst "Angst". Und das aus gutem Grund: Wir stehen am Ende der Zeit, die finale Katastrophe steht unmittelbar bevor. La peur est Partout. Angst ist überall!

Um den Puls dieser besonderen Zeit einzufangen, zogen die Dead Brothers in die Vogesen um das Album "Angst" einzuspielen. Mit dem ersten Tönen und Rhythmen verfällt man in eine magische Atmosphäre wie sie nur die Dead Brothers erschaffen können. Sie stimmen mit Rodolphe Burger in Serge Gainsbourgs "Papillons Noirs" ein, wiederholen traditionelle Schweizer Jodler aus dem Mittelalter oder stampfen zielstrebig nach vorne. Mit Texten des verstorbenen Robert Walser und des underground Cineasten Marcus Aurelius Littler, erzählen die Dead Brothers Geschichten von Freude, von Elend und der Schwierigkeit, in schwierigen Zeiten Mensch zu bleiben.

Hunderte von Noten gespielt von Geigen und schweren Tubas, Banjos und Wurlitzern, Emmentaler Zittern und Schweizer Dudelsäcken. Das positive Klima in den Bergen der Vogesen, Calypso spielende Acid-Guitars und Voodoo-Chöre - all das findet in "Angst" zusammen. Angst hat Rhythmus. Diesen verdammten Rhythmus der auf den Einsatz lauert, losrumpelt, unaufhaltsam rollt.
Das Puzzle der europäischen Folklore (bekanntlich nicht nur aus "Folk-Musik" bestehend), wird von den Dead Brothers mit "Angst" wieder zusammengefügt und dabei der düsterere Weg beschritten, den der Rock'n'Roll in den Alpen verborgen hielt. Abgemischt wurde "Angst" von Bertrand Siffert (The Young Gods, Yello). "Angst" ist als auf dem Kultlabel Voodoorhythm Records erschienen.