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Rheinenergie

Stefan Brunnhuber: Die offene Gesellschaft.

Ein Plädoyer für Freiheit und Ordnung im 21. Jahrhundert

Datum:

Dienstag, 18. Juni 2019 um 19:30

 
Location:

 
Adresse:

Josef-Haubrich-Hof 1
50676 Köln

 
Eintritt:
8 Euro; erm. 6 Euro
 
Eingetragen von:
Stadtbibliothek Köln
 

Wiederholt sich Geschichte? Aktuell verdichten sich die Anzeichen, dass wiederkehrt, was als überwunden galt: geschlossene, illiberale Gesellschaften, die sich vor allem über Ausgrenzung definieren. "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" - der Titel des Hauptwerks von Karl Popper - scheint aktueller denn je. Im Angesicht der Katastrophe wirkte die Veröffentlichung 1945 als politisches Signal. Was Popper darin verurteilte, waren geschlossene Ideologien - Gesinnungen also, die heute wiederkehren, ob in Trumps Amerika, Orbans Ungarn oder in der Türkei Erdogans. Handelt es sich dabei nur um ein vorübergehendes Phänomen oder erwächst hier Gefahr?
Stefan Brunnhuber denkt Poppers Konzept für die Moderne weiter
und plädiert für eine "Ordnung der Freiheit" als Voraussetzung dafür, auch morgen noch das Leben führen zu können, das eine große Mehrheit befürwortet.

Stefan Brunnhuber ist Mediziner und Wirtschaftssoziologe, Psychiater und Ökonom. Die Interessen des Dahrendorf-Schülers und Mitglieds des Club of Rome sind vielfältig und umfassen Überlegungen zu Ressourcenkriegen und Friedenssicherung, Postwachstum und ökologischer Nachhaltigkeit. Zuletzt erschien von ihm das Buch "Die Kunst der Transformation".

Gert Scobel ist verantwortlich für die Wissenschafts-sendung "Scobel" (3Sat). Er ist Professor für Interdisziplinarität und Philosophie an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und einer der Direktoren des dortigen Zentrums für Ethik und Verantwortung. Scobel ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt "Nicht Denken" und wurde u. a. zweimal mit dem Grimme-Preis geehrt.

In der Reihe "wissenswert - Gespräche am Puls der Zeit"