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Ex Libris Mit Donatella Fioretti Und Marco De Michelis

Architekten und Architekturtheoretiker stellen Werke aus der Bibliothek von O.M.

Datum:

Mittwoch, 28. November 2018 um 19:00

 
Location:

 
Adresse:

Belvederestraße 60
50933 Köln

 
Webseite:
ungersarchiv.de
 
Eintritt:
Kostenbeitrag 10 € / Studenten 5 € / für Mitgliede
 
Schlagwörter:
Architektur, Architekturgeschichte, Architekturtheorie, Alle anzeigen
 
Künstler:
Manfredo Tafuri, Jorge Luis Borges, O.M. Ungers, Marco De Michelis, Donatella Fioretti
 
Eingetragen von:
UAA Ungers Archiv für Architektur
 
Ex Libris Mit Donatella Fioretti Und Marco De Michelis
Hochgeladen von: UAA Ungers Archiv für Architektur
Quelle: © UAA

Ex Libris Mit Donatella Fioretti Und Marco De Michelis

In der Veranstaltungsreihe Ex Libris stellen Architekten und Architekturhistoriker ausgewählte Werke aus der berühmten Bibliothek des Architekten O.M. Ungers vor. Am 28. November setzen Donatella Fioretti und Marco De Michelis zwei sehr unterschiedliche Autoren in einen Dialog: Sie besprechen Schriften von Jorge Luis Borges und Manfredo Tafuri.

Der Erzählband "Fiktionen" des argentinischen Schriftstellers Jorge Luis Borges begründete den Beginn des magischen Realismus in Lateinamerika. Diesem Klassiker der Weltliteratur widmet die Architektin Donatella Fioretti (*1962) ihre Ausführungen. Fioretti hat am Istituto Universitario di Architettura di Venezia (Iuav) studiert. In Partnerschaft mit Piero Bruno und José Gutierrez Marquez gründete sie 1995 das international tätige Architekturbüro Bruno Fioretti Marquez mit Standorten in Berlin und Lugano. Schwerpunkte der Arbeit des Büros sind Kulturbauten, Wohnungs- und Bildungsbauten, wobei der Auseinandersetzung mit bestehender Architektur eine wichtige Rolle zukommt. Einige Gebäude wurden in UNESCO Welterbestätten realisiert. Fioretti lehrt seit Oktober 2017 als Professorin für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf.

Einen Kontrapunkt zu Fiorettis Lektüre setzt Marco De Michelis (*1945), der über Manfredo Tafuris 1973 unter dem Originaltitel "Progetto e utopia" ("Kapitalismus und Architektur", 1977) erschienene ideologiekritische Darstellung der Moderne sprechen wird. De Michelis lehrt seit 1973 Architekturgeschichte im Dipartimento di Storia dell'Architettura an der Iuav in Venedig, seit 1999 ist er Dekan der dortigen Fakultät für Kunst und Design. Vorträge und Tagungen führten De Michelis an die wichtigsten Universitäten Europas und der USA. Er hatte eine Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste Hamburg inne und bekleidete von 1999 bis 2003 die Walter-Gropius-Professur für Architekturtheorie und -geschichte an der Bauhaus-Universität in Weimar. Seit vielen Jahren forscht er zu Theorie und Geschichte der Architektur der Moderne.

Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung unter info[at]ungersarchiv.de
Die Veranstaltung wird für Mitglieder der AKNW als Fortbildung mit 2 Unterrichtsstunden anerkannt