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Soft Kill

Datum:

Mittwoch, 07. November 2018 um 20:00

 
Location:

 
Adresse:

Zülpicher Straße 10
50674 Köln

 
Eintritt:
ab 17.95
 
Themen:
Konzert in Köln
 
Schlagwörter:
Rock&Pop
 
Künstler:
Soft Kill
 
Eingetragen von:
eventim
 
Soft Kill
Hochgeladen von: eventim

Soft Kill

Post-Punk-Band aus Portland kündigt Deutschland-Tour an

Nach ihrer Deutschland-Premiere auf dem Wave-Gotik-Treffen Anfang Juni 2017 in Leipzig kommen Soft Kill zurück, um ihr am 11. Mai 2018 erschienenes viertes Album Savior (Profound Lore Records) live vorzustellen. Nachdem sie ihre Konzerte im Oktober 2017 leider absagen mussten, ist das Quartett um SängerGitarrist Tobias Grave nun in folgenden Städten live zu erleben: in Köln am 7. November 2018 im MTC, in Frankfurt am 8. November 2018 im Das Bett, in Berlin am 9. November 2018 im Maze, in Leipzig am 11. November 2018 im UT Connewitz und in München am 12. November 2018 im zehner.

Schon seit ihrer Gründung 2010 sorgt die Band für Furore im Post-PunkGothik-Untergrund. Szene-Magazine beschreiben Soft Kill als legitimen Nachfolger von Bands wie den frühen The Cure oder auch Joy Division. Jetzt kommt der Vierer aus dem Nordwesten der USA erneut mit seinem vierten Album Savior nach Deutschland. Gründer Tobias Grave (v, g) verlässt Ende des vorherigen Jahrzehnt die Goth-Band Blessure Grave, um mit Gitarrist Conrad Vollmer (Ex-Warm Hands), BassistKeyboarder Owen Glendower und Drummer Maximillion Avalon (Ex-Antioch Arrow, -Atriarch, -Get Hustle, -Chromatics) ein neues Projekt zu starten. Der Soft Kill-Erstling An Open Door erhält 2010 begeisterte Kritiken, aber die Band entscheidet sich kurz danach für eine unbestimmte Auszeit. Nach deren Ende kommt 2015 der Zweitling Heresy auf den Markt, der sich noch dunkler und düsterer präsentiert. Mit dem dritten Release Choke und etlichen Touren, u.a. mit The Chameleons, katapultiert sich die Vier dann auf eine gänzlich neue musikalische Ebene: melodischer, tiefgründiger und packender als jemals zuvor. Einflüsse wie Wire, The Sound und natürlich The Chameleons sind nicht zu überhören. Folgerichtig ist auch Mark Burgess, Sänger der Chameleons, auf einem Stück von Choke vertreten: Mit ebendiesem On The Inside gelingt Soft Kill der Brückenschlag zwischen frühem Post-PunkGothik Marke The Cure, den Cocteau Twins und den ersten Shoegazer-Bands hin zu modernem Pop. Songs wie der Opener Whirl kommen als Schnittmenge zwischen der Pop-Sentimentalität von New Order und dem eklektischen Brit Pop von Jarvis Cocker und Pulp daher. Kurz gesagt: Soft Kill klingen deshalb überhaupt nicht amerikanisch, sondern haben sich einem eher europäischen Sound verschrieben, ohne ihre eigenen Wurzeln und Traditionen zu vernachlässigen. Textlich liegen Soft Kill naturgemäß in der genre-typischen Grauzone zwischen Verlust und Verlangen, unterlegt mit traumhaften Melodien, die die US-Presse kürzlich als romantisch und gefühlvoll und als herbstlichen Soundtrack voller Erinnerung und verlorener Liebe bezeichnete.

Noch vor ihrer ersten großen eigenen Headliner-Tournee durch die USA im Summer 2016 nimmt die Band im Juni desselben Jahres mit Produzent Jason Powers (u.a. Moon Duo, The Decemberists) das Album Choke auf und präsentiert noch vor der Veröffentlichung eine Auswahl der acht Songs auf der Bühne, bevor sie überhaupt jemand kennt. Das Publikum feiert die Band als neue Hoffnung der Szene, Frontmann Grave schwärmt von den unglaublichen Reaktionen in Florida, Texas, Denver und LA. Danach spielen sie zum ersten Mal auch in Deutschland, treten auf dem Wave-Gotik-Treffen in Leipzig im Juni 2017 auf. Eine familiäre Tragödie zwingt den Frontmann zu einer längeren Pause, in der er die Erlebnisse zu Songs verarbeitet. Savior wird in den Kingsize Studios in Los Angeles von Benjamin Greenberg (Uniform, The Men, Algiers) produziert. Das Album reicht von perfektem Pop (Trying Not to Die) zu lautem Rock (Hard Candy) bis hin zum traurig schönen Klagelied Bunny Room. Savior ist so kreativ, wie man in einer solchen Situation nur sein kann und die musikalische Bandbreite ist weitgefächerter als zuvor: von frühen U2, Gun Club, The Replacements bis zu einem Tribut an Tom Petty.