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Antikörper - Von und mit Inhaftierten der JVA Köln-Ossendorf

Sommerblut 2018 – Festival der Multipolarkultur

Datum:

Mittwoch, 16. Mai 2018 um 18:00

 
Location:

 
Adresse:

Rochusstr 350
50827 Köln

 
Webseite:
2018.sommerblut.de
 
Eingetragen von:
mechtild tellmann kulturmanagement
 
Antikörper - Von und mit Inhaftierten der JVA Köln-Ossendorf
Hochgeladen von: mechtild tellmann kulturmanagement

Antikörper - Von und mit Inhaftierten der JVA Köln-Ossendorf

"Die Schuld ist immer zweifellos", heißt es in Kafkas‘ Strafkolonie. Von einer brutalen Maschine wird das Urteil auf die Rücken der Gefangenen geschrieben, für immer auf den Körper und in ihn hinein tätowiert. Ein ewiger Stempel bis zum Tod.
Das Gefängnis scheint die Ohnmacht der Gesellschaft zu repräsentieren. Eingeschlossene Menschen werden vom öffentlichen Leben ausgeschlossen, und die Inhaftierung stigmatisiert: die Lücke im Lebenslauf wird zum unwiderruflichen Brandmal. Einmal im Knast und für immer tätowiert. "Die echte Strafe beginnt danach", so die Stimme eines Inhaftierten in Köln.
ANTIKÖRPER zeigt die Zeichnungen des Lebens innerhalb dieser Lücke in einer körperintensiven Theaterperformance. Hier kommen Inhaftierte der JVA, die Antikörper der Gesellschaft, mit ihrem Blick nach außen und innen zu Wort. Die eigenen und persönlichen Brandmale und Erinnerungen sind auf ihren Körpern tätowiert - für die Ewigkeit. Tattoos sind im Gefängnis allgegenwärtig. Sie sind Ausdruck vergangener Zeiten, von Momenten des hier und jetzt und sie sind dazu da "der Seele im Körper ein schönes Zuhause zu geben."
Gemeinsam mit der Regisseurin Elisabeth Pleß begeben sich Insassen der JVA Köln-Ossendorf auf die Suche nach Sehnsüchten, Erinnerungen, Zweifeln und Hoffnung.
Achtung
Der Kartenvorverkauf endet am 06.05.2018 Ein Verkauf der Tickets an der Abendkasse ist nicht möglich. Der JVA werden aus Sicherheitsgründen die personenbezogenen Daten der Zuschauer vorab zur Verfügung gestellt. Einlass erfolgt nur mit einem gültigen Lichtbildausweis und gültigem Ticket. Mobiltelefone, sonstige Elektrogeräte, sicherheitsrelevante Gegenstände wie z.B. Messer und umfangreiches Handgepäck kann NICHT mit zur Vorführung genommen werden. Es erfolgen Einlasskontrollen.

"Die Schuld ist immer zweifellos", heißt es in Kafkas‘ Strafkolonie. Von einer brutalen Maschine wird das Urteil auf die Rücken der Gefangenen geschrieben, für immer auf den Körper und in ihn hinein tätowiert. Ein ewiger Stempel bis zum Tod.
Das Gefängnis scheint die Ohnmacht der Gesellschaft zu repräsentieren. Eingeschlossene Menschen werden vom öffentlichen Leben ausgeschlossen, und die Inhaftierung stigmatisiert: die Lücke im Lebenslauf wird zum unwiderruflichen Brandmal. Einmal im Knast und für immer tätowiert. "Die echte Strafe beginnt danach", so die Stimme eines Inhaftierten in Köln.
ANTIKÖRPER zeigt die Zeichnungen des Lebens innerhalb dieser Lücke in einer körperintensiven Theaterperformance. Hier kommen Inhaftierte der JVA, die Antikörper der Gesellschaft, mit ihrem Blick nach außen und innen zu Wort. Die eigenen und persönlichen Brandmale und Erinnerungen sind auf ihren Körpern tätowiert - für die Ewigkeit. Tattoos sind im Gefängnis allgegenwärtig. Sie sind Ausdruck vergangener Zeiten, von Momenten des hier und jetzt und sie sind dazu da "der Seele im Körper ein schönes Zuhause zu geben."
Gemeinsam mit der Regisseurin Elisabeth Pleß begeben sich Insassen der JVA Köln-Ossendorf auf die Suche nach Sehnsüchten, Erinnerungen, Zweifeln und Hoffnung.
Achtung
Der Kartenvorverkauf endet am 06.05.2018 Ein Verkauf der Tickets an der Abendkasse ist nicht möglich. Der JVA werden aus Sicherheitsgründen die personenbezogenen Daten der Zuschauer vorab zur Verfügung gestellt. Einlass erfolgt nur mit einem gültigen Lichtbildausweis und gültigem Ticket. Mobiltelefone, sonstige Elektrogeräte, sicherheitsrelevante Gegenstände wie z.B. Messer und umfangreiches Handgepäck kann NICHT mit zur Vorführung genommen werden. Es erfolgen Einlasskontrollen.